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Beitrag vom 19. Nov 2007 in Wahlkreis / vor Ort

Umwelt- und Naturschutz beginnt vor der eigenen Tür

„Natur- und Umweltschutz in der Region“ war das Thema der Podiumsdiskussion des SPD Ortsvereins Lebenstedt, Abt. Fredenberg.

Unter der Moderation von Klaus Krum diskutierten neben Stefan Klein die designierte Umweltministerin im Schattenkabinett der SPD Niedersachsen, Petra Wassmann und die Mitarbeiter der „Lokalen Agenda 21 für Salzgitter e.V., Ulrich Schmalhaus und Walter Schaal.
In der Begegnungsstätte BRÜCKE fanden sich zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger ein, die sich im Verlauf des Abends auch aktiv an der Diskussion beteiligten.
Neben dem aktuellen Thema „Schacht Konrad“ und der „380kv Leitungstrasse“ ging es auch um den aktiven und nachhaltigen Umwelt- und Naturschutz.

Stefan Klein machte deutlich, dass die Thematik um Schacht Konrad ein schwieriges Feld sei. Die Einreichung der Klage vor dem Bundesverfassungsgericht sei ein wichtiger und notwendiger Schritt, auch wenn die Chancen als eher gering einzustufen sind.
Man befinde sich im Zwiespalt, da sich die Beteiligten zwischenzeitlich auch in die „was wäre wenn“-Planungen einbringen müssen. Dies könnte falsch verstanden werden, ist aber notwendig, um die Interessen Salzgitters und deren Einwohner zu wahren.
Aufstellung von Messstationen und Müllkatastern, Transportwege, die Probleme der Abluft – all diese Punkte und viele mehr sollten im Sinne der Sicherheit und im Sinne der Bürgerinnen und Bürger in die Planungen eingebracht werden. Trotz dessen hält Stefan Klein das Konzept der nichtrückholbaren Einlagerung für überholt und spricht sich politisch weiter gegen Schacht Konrad aus.

Walter Schaal machte an praktischen Beispielen deutlich, dass Haushalte heutzutage auf nahezu einfache Weise ihren Beitrag zum Umweltschutz leisten können. Die Lokale AGENDE leiste gern Informationsarbeit um Interessierten Personen den Einstieg in den Umweltschutz zu erleichtern.

Petra Wassmann machte unter anderem deutlich, dass in erster Linie der Energieverbrauch vermindert werden muss, bevor man neue Energiequellen erschließt. So könne ein jeder aktiven, praktizierten Umweltschutz leisten.

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