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Beitrag vom 05. Mai 2010 in Allgemein, Leitartikel, Wahlkreis / vor Ort

120 Schüler beim Zukunftstag 2010

zukunftstag_2010_gruppeMehr als 120 Schülerinnen und Schüler waren am „Zukunftstag 2010“ am 22. April Gäste der SPD-Landtagsfraktion. Aus Salzgitter waren auf Einladung des Landtags-abgeordneten Stefan Klein drei Schülerinnen und Schüler nach Hannover gereist. Gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen aus allen Teilen des Landes konnten sie in dem Planspiel „Der Landtag tagt“ – realitätsnah in fünf Fraktionen aufgeteilt – den Weg einer Landtagsentschließung von der innerfraktionellen Beratung bis hin zur Debatte im Landtagsplenum aktiv nachvollziehen. Hierzu konnten die Gäste der SPD-Fraktion eigene Anträge zu selbst gewählten Themen formulieren. Unterstützt wurden sie dabei von einem Team aus zehn Landtagsabgeordneten, die ebenfalls die Rollen tauschten und als zuarbeitende Fraktionsreferentinnen und -refenten wirkten.

zukunftstag_2010_plenum Höhepunkt war eine Debatte im Plenarsaal des Landtages. Das „Zukunftstag“-Plenum diskutierte vor allem schul- und umweltpolitische Themen. Die Fraktionen, benannt nach fünf ostfriesischen Inseln, schickten dazu ihre Redner ans Pult, die am Originalschauplatz echter Landtagsdebatten ihre Sicht der Dinge engagiert und lebendig bis in den späten Nachmittag hinein vortrugen. Die jungen Gäste lernten so auch die parlamentarischen Spielregeln von der Kurzintervention bis zum Ordnungsruf. SPD-Landtagsabgeordnete übernahmen die Rolle der „Regierung“, die von den jungen „Parlamentariern“ wegen ihrer unnachsichtigen Haltung in nahezu allen Fragen heftige Kritik einstecken musste, Misstrauensvoten erdulden und schließlich auch einen Ministerrücktritt zu verkraften hatte. „Für alle Teilnehmer war dieser Zukunftstag ein tolles Erlebnis und auch ein großer Spaß“, resümierte Stefan Klein.

Das Planspiel „Der Landtag tagt“ wurde bereits beim Zukunftstag 2009 sehr erfolgreich aufgezogen. Bereits damals zeigten sich die Teilnehmer auf der Höhe der Zeit. „Um den politischen Nachwuchs im Land brauchen wir uns nicht zu sorgen“, meinte Stefan Klein.