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Beitrag vom 27. Feb 2008 in Leitartikel

Erster Arbeitstag

Um ca. 08:15 Uhr ging es mit dem Auto auf den Weg nach Hannover. Der Landtag ruft offiziell zum ersten Mal.

Am Dienstag, 26. Februar 2008, exakt 30 Tage nach der Landtagswahl, konstituiert sich der Niedersächsische Landtag. Der Beginn der Sitzung ist um 11 Uhr. Vorher ist Stefan Klein noch mit einem Redakteur der Lokalpresse unterwegs, schaut in sein Büro, für das er einen Tag vorher den Schlüssel bekam.
Im Gegensatz zu vielen anderen Abgeordneten muss er sein Büro nicht mit einem Kollegen teilen. Dann gehts zur Fraktion, nach Post schauen. Hier hat jeder Abgeordnete ein Fach, das selbst in der Anfangsphase meist schon gut gefüllt ist.

Bevor es in den Sitzungssaal geht, liegt noch die Eintragung in die Anwesenheitsliste an. Im Landtagssaal sitzt Stefan Klein auf Platz 160, drittletzte Reihe. Neben ihm nimmt Marcus Bosse, direkt gewählter Abgeordneter aus dem Süden Salzgitters, Platz.

Gespräche mit Wolfgang Jüttner, SPD-Fraktionschef, Uwe Schwarz, SPD- Sprecher für Sozialpolitik oder Olaf Lies und Wiard Siebels, junge Abgeordnete aus Friesland und Aurich, folgen. Dann gehts los. „Es ist schon ein gutes Gefühl und eine Ehre die Bürger aus Salzgitter und Lengede im Landtag vertreten zu dürfen, aber Anspannung kommt nicht wirklich auf“.

Durch die Fraktionssitzungen ist die Tätigkeit schon fast „Normalität“, so Klein. Später werden der Landtagspräsident und dessen Vizepräsidenten gewählt, es folgen die Schriftführer und dann der Ministerpräsident. „Für mich gab es keinen Grund, Herrn Wulff zu wählen und daher habe ich es auch nicht getan“. Um 16 Uhr ist die erste Sitzung des Landtages vorbei. Es geht wieder zurück nach Salzgitter. Zu den Bürgern, für die sich Stefan Klein in Hannover stark machen wird.