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Beitrag vom 31. Aug 2007 in Presse

Kitasituation im Nordosten

Ziemlich überrascht wurden Bürgermeister und Landtagskandidat Stefan Klein und die Initiatoren eines Fachgesprächs der SPD zum Thema „Kindergarten-Situation im Nordosten“ von den Informationen darüber, dass in den vorhandenen Einrichtungen zum ersten Mal seit vielen Jahren freie Plätze statt Wartelisten zu verzeichnen sind.

Alle sechs Kindertagesstätten aus Thiede/Steterburg und Sauingen waren zu der Gesprächsrunde erschienen, zu der SPD- Ortsvereinsvorsitzender Daniel G. Hiemer auch den örtlichen Bundestagsabgeordneten und Bundesumweltminister Sigmar Gabriel und Ortsbürgermeister Wilhelm Schmidt begrüßen konnte.

In einer Vorlage für den Ortsrat Nordost im März 2007 war die Erweiterung des Katholischen Kindergartens St. Bernward noch mit dem Hinweis auf 123 Namen auf den verschiedenen Wartelisten begründet worden. Wenige Monate später hat sich das Bild offensichtlich erheblich verändert.
Das brachte Ortsbürgermeister Wilhelm Schmidt dazu, die für die nächste Ortsratssitzung im September vorgelegte Beschlussfassung über den Bau einer weiteren Kita im Neubaugebiet Lindenberg-West in Frage zu stellen.

MdB Sigmar Gabriel brachte unter dem Eindruck der Schilderungen aus dem Kreis der Fachleute und Kita-Mitarbeiterinnen ins Gespräch, ob nicht zunächst mehr Flexibilität in der Nutzung der vorhandenen Einrichtungen angebracht wäre.
Die freien Kapazitäten müssten nach seiner Auffassung für die Einrichtung von Krippenplätzen, Hortplätzen und Integrationsaufgaben genutzt werden.

Ratsherr Daniel G. Hiemer regte eine schnelle Überprüfung der tatsächlichen Verhältnisse an, damit der Kindergartenbedarfsplan aktualisiert werden und dann eine sichere Entscheidung über den wirklichen Bedarf in der Ortschaft Nordost getroffen werden könne.

Die Umsetzung der politischen Entscheidung zur Neuschaffung von Betreuungsplätzen für Kinder bis zu 3 Jahren (in Krippen) ist zur Zeit noch unklar, stellte Bürgermeister Stefan Klein fest. Die Vereinbarkeit von Familienaufgaben und beruflicher Tätigkeit hält er für besonders wichtig, darum forderte er eine gezielte Abfrage bei den jungen Familien über den speziellen Bedarf an Krippenplätzen.
Er schlug darüber hinaus eine weitgehende Befreiung von den Kita-Gebühren vor. Auch das dürfte nach seiner Ansicht das Interesse an einer Kindertagesstättenbetreuung wachsen lassen.

Ortsbürgermeister Wilhelm Schmidt sicherte eine Fortsetzung der Gesprächsrunde unter Einbeziehung der Vertreter der Träger, der Verwaltung und der anderen Ortsratsfraktionen am 5. September zu.

Abschließend übergab Stefan Klein den anwesenden Kitas eine kleine finanzielle Unterstützung für ihre wichtige Arbeit und sagte seine Unterstützung bei künftigen Gesprächen zu.

Text: Daniel G. Hiemer